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theater lechthaler-belic
Herrgottwiesgasse 4
8020 Graz
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DAS THEATER LECHTHALER-BELIC

INTIMES THEATER | Seit Fünf Jahren macht sich das Theater Lechthaler-Belic zur Aufgabe, Kleinode der Theaterliteratur, fern vom großen Theaterbetrieb, in kleinem, geradezu intimen, Rahmen zu präsentieren. Hautnah am Publikum versuchen Lechthaler-Belic literarisches Interesse zu wecken.

Wir verstehen uns, obwohl zumeist nur zu zweit auf der Bühne, als Theater der Vielfalt, alle Genres sollen ausgekostet werden: Komödiantisches findet genauso Platz wie Literarisch-Dichterisches; Experimentelles genauso wie Traditionelles. Nur eines ist allen Genres gemein: Ein für Lechthaler-Belic ureigener Stil: Reduzierung auf Wort, Betonung, Sprachbilder, kurz - Reduzierung auf das Wesentliche.

Theater wie durch ein Brennglas ganz auf den Schauspieler konzentriert.

| Auswahl der Stücke | Auswahl der Regisseure |Professionalität | Erweiterung des Ensembles | Kooperationen|

UR- ERSTAUFFÜHRUNGEN - WIEDERENTDECKUNGEN|
Innerhalb kürzester Zeit ist es gelungen ein interessiertes und begeistertes Stammpublikum, nicht nur aus Graz, für uns zu gewinnen. Und das, obwohl Uraufführungen (z.B.: „Liselotte und der Mai“, „Mozart und Konstanze“ oder „Das newtonsche Binom“), österreichische Erstaufführungen („The Blue Room“ oder „Marlene“) und Wiederentdeckungen („Nächstes Jahr -Gleiche Zeit“ „Die Zimmerschlacht“, Urs Widmers "Stan und Ollie in Graz") das dramaturgische Rückgrad im Spielplan bilden. Nicht Main-Stream – sondern kulturell und literarisch interessante Stücke stehen zur Auswahl. Selbst wenn wir im Sommer zur scheinbar „leichteren Kost“ wechseln, bestätigen Presse und Publikum immer wieder aufs Neue die anspruchsvolle Auswahl und Umsetzung der Stücke.

VIELFALT DER REGISSEURE| Von Anfang an war es Lechthaler-Belic ein großes Anliegen durch die Wahl eines Regisseurs, einen eigenen, unverwechselbaren Theaterstil zu erarbeiten.

Von Andreas Stix über András Frigyesi ; Wolfgang Atzenhofer und Gogo Nachtmann – bis zu Heinz Hartwig, ist es uns immer wieder gelungen, namhafte Regisseure für unser Theater zu gewinnen.
Ihr ungebrochener Glaube an unsere Qualität und die Herausforderung, mit uns Projekte, seien sie auch noch so unmöglich, zu verwirklichen, motiviert diese Regisseure immer wieder aufs Neue.

PROFESSIONELLES THEATER | Grundlage um literarisches Theater zu spielen, ist und bleibt ein gutes Handwerk.

Von Anfang an steht bei uns Professionalität an oberster Stelle. Als Zwei- Personen Theater können wir es uns nicht leisten eine professionelle Struktur, wie Sekretariat, Dramaturgie, Werbung und Design etc., aufzubauen.
Sie wäre wünschenswert – aber im Moment nicht finanzierbar.

So müssen Rosie Belic und Nikolaus Lechthaler alles, von Spielplan erstellen, Plakatentwurf, Programmheft (Inhalt und Gestaltung), über Werbung, Pressearbeit, Plakatierung, ja sogar Bühnenbau, bis zum Kostümentwurf und Maske, selbst erledigen. Zusätzlich kommt kein Stück bei uns auf die Bühne, wenn nicht zuvor 6- 8 Wochen dafür geprobt wird.


AUS GASTSPIELEN WERDEN KOOPERATIONEN MIT ANDEREN THEATERN| Seit dem ersten Theatersommer arbeiten wir mit anderen Theatergruppen zusammen.

Bereits mit „Nächstes Jahr –Gleiche Zeit“ gastierten wir, im Mai 2001, beim Deutschen Theater Budapest im Burgtheater auf der Fischerbastei in Budapest.

Mit „Jahre später Gleiche Zeit“ in der Regie, des ungarischen Regisseurs András Frigyesi, kooperierten wir im Frühjahr 2002 mit dem Deutschen Theater Budapest im Vigado Sinhaz , Budapest, mit sieben Vorstellungen.

Im Juli 2002 führten wir die Uraufführung „Liselotte und der Mai“ von Zsolt Pozsgai, eigens für Lechthaler-Belic geschrieben und ihnen gewidmet, im Rahmen unseres 1. Theatersommers auf. Eine unserer erfolgreichsten Produktionen mit 1100 Zusehern.

Im August 2002 gastierte das Deutsche Theater Budapest mit der Produktion „Gedanken beim Überfahrenwerden“ von Erich Kästner mit Nikolaus Lechthaler in der Hauptrolle.Die Organisation übernahm das Theater Lechthaler-Belic.

Seit Sommer 2003 kooperiert Lechthaler-Belic mit der Theatergruppe „Die Treffpünkte“ in Andritz. „Der Steirische Faust“ von Gerd Linke war sowohl im Theatersommer 2003 im Literaturhaus Graz sowie auch im Theatersommer 2004 im Hof des Grazer Stadtmuseums, bei insgesamt acht Vorstellungen ein Publikumsmagnet mit 1050 Zusehern.




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